Kräuterheilkunde

Im Rahmen meiner Tätigkeit als Tierheilpraktikerin konnte ich im Laufe der Zeit feststellen, wie wirksam die Kräutertherapie sein kann.

Einmal mehr brachte mich eines meiner Tiere "auf den richtigen Weg".

Unsere Stute Garlett litt schon Jahre bevor wir sie im April 2005 übernahmen unter Kotwasser, dem weder mit den handelsüblichen Hilfsmitteln noch mit "Insidertipps" beizukommen war.

Mehr oder weniger versuchsweise stellte ich für sie eine Kräutermischung zusammen mit den Schwerpunkten Magen, Darm aber auch Leber. Von dieser Mischung bekam sie täglich eine Hand voll über ihr Futter. 

Schon am 1. Tag stellten wir fest, dass sie sie mit grossem Appetit zu sich nahm und ein paar Tage später hatte sie keine verschmierten Beine mehr.

Noch glaubte ich nicht unbedingt an den Erfolg - eine vorübergehende Besserung hatten andere Mittel auch schon erzielt. 

Garlett blieb unter den Kräutern ca. 6 Wochen lang beschwerdefrei, dann waren die Kräuter aufgebraucht. 2 Tage später lief ihr das Kotwasser wieder die Beine herab. Sofort bestellte ich neue Kräuter und 2 Tage später waren die Beine wieder sauber.

Aufgrund dieser Erfahrung nahm ich nun auch die Kräuter endlich ernst. Ich kaufte Bücher, besuchte Vorträge und nahm an Seminaren teil. Ich wollte mehr über die Kräuterheilkunde erfahren, die bislang in meiner Tätigkeit völlig unberücksichtigt geblieben war. Ihre Wirkungsweise wollte ich kennenlernen. Wie wirken sie? Warum wirken Sie? Wo wirken sie?

Je mehr Informationen ich zusammentrug, umso klarer wurde mir, warum sie - und gerade sie - Garlett endlich Beschwerdefreiheit brachten. Sie sind (und beherbergen) wahre Schätze der Natur. Schliesslich sind sie der Ursprung jeder Heilweise - auch der Schulmedizin.

Die Kräuterheilkunde ist die älteste Heilkunst überhaupt, die durch den Siegeszug der Schulmedizin, speziell der Antibiotika, an Bedeutung verlor, da sie als überaltet galt.

Seit einigen Jahren aber tritt sie wieder verstärkt in den Vordergrund, sei es wegen der vielfältigen, teilweise üblen Nebenwirkungen der Schulmedizin oder wegen deren zunehmender Wirkungslosigkeit. Durch immer resistentere Viren und Bakterien treten immer mehr Krankheiten auf, die durch die Schulmedizin nicht mehr ausgeheilt werden können. Dies gilt sowohl für uns Menschen, als auch für unsere Tiere.

Sowohl Pferde als auch Hunde und Katzen legten zu Urzeiten lange Wegstrecken zurück um Heilkräuter zu suchen und zu sich zu nehmen. Durch die heutige Haltung der Tiere und durch die intensive Bearbeitung (Unkrautvernichtung) der Böden sind unsere Tiere gar nicht mehr in der Lage, sich Heilkräuter selber zu besorgen und somit wird ein wichtiger Bestandteil ihrer Nahrung nicht mehr abgedeckt.

Dies ist uns bewusst, darum gibt es immer mehr Hersteller, die mit chemischen Nahrungsergänzungen auf den Markt strömen. Biotin-, Zink-, Magnesium-, Kalzium- und vor allem Vitaminmängel werden diagnostiziert oder vermutet und diese werden dann in chemischer Form zugeführt. Hierdurch werden aber oft noch schlimmere Imballancen und/oder dadurch verursachte Unterversorgungen anderer Komponenten erzielt.

Die wesentlich gesündere Variante ist eine Aufwertung der täglichen Futterration im Bedarfsfall kurweise oder auf Dauer durch eine den jeweiligen Bedürfnissen angepasste Kräutermischung.

Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine wie Kupfer, Zink, Mangan, Magnesium, Kalium, Kalzium, Phosphor, Kieselsäure, Chlor, Eisen, Carotin, Flavonoide, ätherische Öle, Gerb- und Bitterstoffe, Schleimstoffe, Schwefel, Chlorophyll und alle Arten von Vitaminen sind in Kräutern in natürlicher Form enthalten.

Kräuter aktivieren den gesamten Stoffwechsel, sie regen Organe zur Selbstheilung an, in dem sie z.B. den Körper mit Stoffen versorgen, um das Immunsystem zu stimulieren und damit Krankheit entgegen zu wirken, oder sie befreien den Körper von Schlacken und Schadstoffen und helfen somit bei Entgiftung, Regulierung und Sanierung des gesamten Organismus. Bitterstoffe beispielsweise regen das Magen-Darm-System an. Entzündungshemmer wirken innerlich und äusserlich. Manche Kräuter haben positive Wirkung auf den Bewegungsapparat, andere auf das Immunsystem oder auf Herz und Kreislauf etc.

Mit Kräutern haben wir die Möglichkeit, den Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Auch viele unserer Tiere sind einfach übersäuert, worin die Ursache für viele Erkrankungen liegt (z.B. Hufrehe, Koliken, Ekzeme, Ohrenentzündungen etc.). Insbesondere bei Allergien wirken sinnvoll aufeinander abgestimmte Kräutermischungen aufgrund ihrer enthaltenen Spurenelemente hervorragend. Auch bei unseren Tieren finden wir immer mehr Allergiker.

Wegen der grösstenteils minderwertigen Nahrung und der steigenden Umweltbelastungen (=vermehrte Aufnahme von Histaminen = Allergieauslöser Nr. 1) und dadurch verursachte Mängel und Imballancen entstehen Allergien.

Aufgrund vielfältiger Problematiken meiner Patienten habe ich in der Vergangenheit verschiedene Kräutermischungen zusammengestellt und deren hervorragende Wirkungsweise beobachten dürfen.

Diese Futterergänzungen finden Sie ab dem 31.01.2008 im neuen Online-Shop. 

 

 

 

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